Initiativkreis Ruhrgebiet

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Die Ärztebefragung

Die Idee

Niedergelassene Ärzte verfügen über umfangreiche Erfahrungen mit den Krankenhäusern in ihrer Umgebung. Durch ihre Rolle als Einweiser und ihr Fachwissen bewerten sie die Leistungen eines Krankenhauses aus einem anderen Blickwinkel als die meisten Patienten. Wir haben die niedergelassenen Ärzte daher als professionelle Experten gefragt, wie sie die fachliche Kompetenz, die medizinisch-technische Ausstattung sowie die Kommunikation der jeweils abgefragten Fachabteilung bewerten. Mit der Frage nach der Weiterempfehlung der Fachabteilung schloss die Befragung ab.

Wie wurde die Ärztebefragung durchgeführt?

Im Herbst 2009 wurde den niedergelassenen Ärzten der relevanten Fachgebiete, die ihren Praxissitz in der Region der sich am Klinik-Führer Rhein-Ruhr 2010/2011 beteiligenden Krankenhäuser hatten, ein Fragebogen zugesendet. In diesem konnten die am Klinik-Führer teilnehmenden Fachabteilungen bewertet werden.

Die Ärzte wurden gebeten, alle im Fragebogen vorgegebenen Fachabteilungen zu bewerten, mit denen sie bereits Erfahrungen gemacht haben. Dabei erhielten die niedergelassenen Ärzte, die in einem speziellen Fachgebiet tätig sind, Fachabteilungen ihrer eigenen Fachrichtung zur Auswahl. Z.B. bewerteten HNO-Ärzte alle teilnehmenden HNO-Fachabteilungen. Allgemeinmediziner und Hausärzte, Allgemeinchirurgen und Internisten erhielten einen Fragebogen zu einer nach einem zufälligen Rotationsverfahren ausgewählten (chirurgischen/internistischen) Fachrichtung.

Von 6.591 versandten Fragebögen wurden 796 gültig ausgefüllt zurückgesandt. Dies entspricht einer durchschnittlichen Rücklaufquote von 12%. Die fachbereichsspezifischen Rücklaufquoten variieren zwischen 6% (Onkologie) und 29% (HNO). Fachärzte zeigten im Vergleich zu Hausärzten eine deutlich höhere Teilnahmebereitschaft (16,4% vs. 7,2%).

Die im Vergleich zu den Vorjahren verringerte Rücklaufquote lässt sich insbesondere darauf zurückführen, dass bei der diesjährigen Befragung die zu bewertenden Abteilungen vorgegeben wurden. Ein Teil der Ärzte konnte daher aufgrund mangelnder Erfahrung mit diesen Abteilungen keine Bewertung abgeben. Im Durchschnitt bewertete ein niedergelassener Arzt fünf Fachabteilungen. Insgesamt basieren die Ergebnisse auf 4.028 Bewertungen.

Welche Ergebnisse werden dargestellt und was erfahre ich daraus?

Die Ergebnisse der Ärztebefragung geben Aufschluss darüber, wie die befragten niedergelassenen Ärzte folgende Parameter bei einzelnen Fachabteilungen beurteilen:

Außerdem wurden die Ärzte befragt, ob sie die beurteilte Abteilung insgesamt weiterempfehlen würden.

Je höher der angegebene Prozentwert, desto besser wurde die abgebildete Abteilung von den befragten Ärzten beurteilt. So bedeutet beispielsweise ein Zufriedenheitswert von 100% bei der fachlichen Kompetenz, dass alle Ärzte, die sich zur fachlichen Kompetenz dieser Abteilung geäußert haben, die beste Antwortkategorie gewählt haben.

Zur Darstellung der Ergebnisse wurden wie bei der Patientenbefragung "Thermometer" gewählt. Füllstand und Prozentwert entsprechen dem Ergebnis der teilnehmenden Fachabteilung. Die Skala des "Thermometers" reicht von 30% bis 100%.

Aufgrund der relativ geringen Rücklaufquote und Fallzahlen können die Ergebnisse der Ärztebefragung überwiegend nicht als repräsentativ bezeichnet werden. Sie spiegeln vielmehr einen Trend wider, der – abhängig von der Anzahl der Bewertungen – mehr oder weniger stabil ist.

Um einzuordnen, wie stabil das abgebildete Ergebnis den tatsächlichen Trend wiedergibt, ist in der Ergebnisdarstellung auch die absolute Fallzahl angezeigt, auf der das Ergebnis beruht. Diese können Sie an der farblichen Abstufung der Balken ablesen:

 Weniger als 5 Antworten: Ergebnis nicht berichtet

 Ergebnis basiert auf 5 bis 9 Antworten

 Ergebnis basiert auf 10 bis 19 Antworten

 Ergebnis basiert 20 bis 70 Anworten