Initiativkreis Ruhrgebiet

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Die Patientenbefragung

Die Idee

Patienten haben eine Klinik, in der sie behandelt wurden, gut kennengelernt. Sie haben etwa Erfahrungen mit Ärzten und Pflegepersonal einer Fachabteilung gemacht. Befragt man eine ausreichende Anzahl von Patienten pro Fachabteilung und wertet die Antworten aus, erhält man eine verlässliche Auskunft darüber, wie diese ihren Klinikaufenthalt bewerten und ob sie die Klinik weiterempfehlen würden.

Wie wurde die Patientenbefragung durchgeführt?

Die Patientenbefragungen berücksichtigten ausschließlich entlassene Patienten, die stationär behandelt wurden. Die teilnehmenden Krankenhäuser führten die Aussendungen postalisch und nach einem vom Picker Institut vorgegebenen Verfahren durch. Im Herbst 2009 wurden pro Fachabteilung maximal 200 stationär behandelte Patienten angeschrieben, die mindestens 18 Jahre alt waren, mindestens zwei Nächte im Krankenhaus verbracht hatten und maximal zwei Monate zuvor entlassen worden waren. Wurden in diesem Zeitraum mehr als 200 Patienten entlassen, wurde eine Zufallsstichprobe nach einem vom Picker Institut vorgegebenen Verfahren gezogen. Kam ein Krankenhaus in diesem Zeitraum nicht auf die erforderliche Stichprobengröße, wurde einen Monat nach der Erstaussendung eine Nachbefragung der entlassenen Patienten der letzten vier Wochen durchgeführt.

Die teilnehmenden Krankenhäuser verpflichteten sich vertraglich, die Befragung nach den Vorgaben des Picker Instituts durchzuführen. Sie mussten gegenüber dem Picker Institut die Aussendungen der Fragebögen und die Ziehung der Stichprobe detailliert in Form einer Stichprobenbeschreibung dokumentieren. Diese war Grundlage zur Beurteilung der Repräsentativität und der ordnungsgemäßen Durchführung der Befragung.

Insgesamt wurden für den Klinik-Führer Rhein-Ruhr 2010/2011 51.548 Patienten angeschrieben, von denen 27.785 den Fragebogen zurückgesandt haben. Das entspricht einer Rücklaufquote von 54 %, was in Verbindung mit einer durchschnittlichen Anzahl von rund 100 eingegangenen Fragebögen pro Fachabteilung aussagekräftige Ergebnisse gewährleistet.

Welche Ergebnisse werden dargestellt und was erfahre ich daraus?

Für den Klinik-Führer Rhein-Ruhr haben wir diejenigen Themen ausgewählt, die den höchsten Einfluss darauf haben, ob die befragten Patienten diese spezifische Abteilung weiterempfehlen würden:

Je höher der angegebene Prozentwert, desto besser wurde die abgebildete Abteilung von den befragten Patienten beurteilt.

Zur Darstellung der Ergebnisse haben wir "Thermometer" gewählt. Füllstand und Prozentwert entsprechen dem Ergebnis der teilnehmenden Fachabteilung. Die Skala des "Thermometers" reicht von 30% bis 100% Zufriedenheit.

Zusätzlich wird durch eine farbliche Abstufung deutlich, wie viele Patientenstimmen sich hinter dem entsprechenden Ergebnis verbergen. Ergebnisse einer Fachabteilung werden ab einer Anzahl von mindestens 25 Patientenfragebögen dargestellt. Je dunkler ein Ergebnis, desto mehr Patienten haben diese Fachabteilung bewertet.

 Weniger als 25 Antworten: Ergebnis nicht berichtet

 Ergebnis basiert auf 25 bis 49 Antworten

 Ergebnis basiert auf 50 bis 74 Antworten

 Ergebnis basiert auf über 74 Antworten