Initiativkreis Ruhrgebiet

Methodik

Buch

Partner

Glossar

Kontakt

Allgemeine Chirurgie Allgemeine Innere Medizin Augenheilkunde Dermatologie Frauenheilkunde Gastroenterologie Geburtshilfe Gefäßchirurgie Geriatrie HNO Kardiologie Kinderheilkunde Nephrologie Neurochirurgie Neurologie Onkologie/Hämatologie Orthopädie/Unfallchirurgie Pneumologie Rheumatologie Urologie Viszeralchirurgie
Begriff Erläuterung
A
akut plötzliche, schnell zum Ausbruch kommende Erkrankung mit vergleichsweise kurzer Dauer
ambulant Form der Behandlung ohne Übernachtung bzw. längeren Aufenthalt im Krankenhaus
Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) zunehmende Degeneration der Nervenimpulsgeber bzw. in peripheren Nerven, die zu einer fortschreitenden Muskellähmung des ganzen Körpers führt
Anfallsleiden wiederholt auftretende Anfälle, die plötzlich beginnen und durch kurzzeitige Änderung des Bewusstseins, der Motorik und anderer Funktionen gekennzeichnet sind
Angiographie Darstellung von Blutgefäßen nach der Injektion von Röntgenkontrastmittel
Autoimmunerkrankung Krankheit, bei der körpereigene Abwehrstoffe Teile des eigenen Körpers angreifen (z. B. Multiple Sklerose)
B
Belegarzt niedergelassener Arzt, der einige Betten in einem Krankenhaus mit seinen Patienten belegen kann und die Patienten dort selbst versorgt
Berufsgenossenschaft Berufsgenossenschaften sind die für die gesetzliche Unfallversicherung zuständigen Sozialversicherungsträger. Sie versichern Berufstätige gegen die Risiken Arbeitsunfall und Berufskrankheit.
Blutwäsche Blutreinigungsverfahren außerhalb des Körpers mittels einer künstlichen Niere
C
Chemotherapie Behandlung von Krebserkrankungen durch chemische Substanzen
Cholezystektomie Entfernung der Gallenblase
chronisch sich langsam entwickelnde oder lang andauernde Erkrankungen
COPD Gruppe von Krankheiten, die durch Husten, vermehrten Auswurf und Atemnot bei Belastung gekennzeichnet sind
CT Computertomographie, ein verfeinertes Verfahren der Röntgendiagnostik, bei dem ein Computer die Aufnahmerate von Röntgenstrahlen im Gewebe misst und die ermittelten Daten in ein Schichtbild des Gewebes umsetzt
D
Defibrillator Gerät, welches durch Verabreichung eines Elektroschocks gefährliche Herzrhythmusstörungen beenden kann
degenerativ abnutzungsbedingt
Diagnose Krankheitserkennung aufgrund der Krankengeschichte und der Untersuchung
Dialyse Blutreinigung bei ungenügender oder fehlender Nierenfunktion
Diarrhö Durchfallerkrankung
Doppler-Sonographie Ultraschallverfahren zur Bestimmung der Blutflussgeschwindigkeit
DRG Diagnosis-Related Groups, dt. Fallpauschale, Klassifikationssystem von Behandlungsfällen mit ähnlichem Behandlungsaufwand als Basis für die Vergütung von Behandlungsleistungen
Durchgangsarzt (D-Arzt) Arzt, der von den Berufsgenossenschaften auf Antrag bestellt wurde
E
Echokardiogramm Untersuchung des Herzens mittels Ultraschall (auch Ultraschallkardiographie, UKG)
Elektroenzephalographie (EEG) Ableitung elektrischer Potenzialschwankungen im Gehirn; auffällige Ableitungen können Hinweise auf Funktionsstörungen geben.
Elektrokardiographie (EKG) Registrierung der elektrischen Aktivität aller Herzmuskelfasern; auffällige Ableitungen können Hinweise auf Herzinfarkt und Herzrhythmusstörungen geben.
Endoskopie diagnostische Betrachtung ("Spiegelung") von Körperhöhlen und Hohlorganen mit einem Endoskop
Epilepsie auch als Fallsucht, Anfalls- oder Krampfleiden bekannt, chronische Krankheit des zentralen Nervensystems, die sich in spontan auftretenden Krampfanfällen äußert
F
Femur Oberschenkelknochen
Fistel Unnatürliche, röhrenförmige Verbindung zwischen einem inneren Hohlorgan und anderen Organen oder der Körperoberfläche
G
Glaukom siehe Grüner Star
Grauer Star (Katarakt) Trübung der Linse des Auges, am häufigsten altersbedingt oder durch Stoffwechselstörungen, Verletzungen, Strahleneinwirkungen oder als Folge anderer Erkrankungen
Grüner Star (Glaukom) Augenerkrankung, die gekennzeichnet ist durch einen zeitweise oder dauernd erhöhten Augeninnendruck, der unbehandelt zu Gesichtsfeldausfällen bis zur Erblindung führen kann
H
Herzinsuffizienz akutes oder chronisches Unvermögen des Herzens, bei Belastung oder schon in Ruhe den für den Stoffwechsel erforderlichen Blutauswurf aufzubringen
Herzkatheter Untersuchung des Herzens und der herznahen großen Gefäße durch Einschwemmen eines Herzkatheters unter Röntgen-Durchleuchtungskontrolle
Herzkranzgefäße Den Herzmuskel versorgende Arterien
I
Immuntherapie medizinische Behandlung von Krankheiten durch Medikamente und Maßnahmen, die das Immunsystem beeinflussen
Implantation Einpflanzung körperfremder Gewebe oder Materialien (Implantat) in den Organismus als Ersatz für nicht mehr funktionstüchtige Gewebe oder Organteile, z. B. Gelenk- und Gefäßprothesen, künstliche Herzklappen, Herzschrittmacher, Augenlinsen u. a.
Insuffizienz unzureichende Funktion
interventionell Diagnose- oder Therapieverfahren, die – im Gegensatz zum konservativen Vorgehen – gezielte Eingriffe (Interventionen) am erkrankten Gewebe vornehmen, um den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen; interventionelle Therapien werden in der Regel von den traditionell nichtchirurgisch arbeitenden Disziplinen (Gastroenterologie, Kardiologie) eingesetzt.
invasiv medizinische Untersuchungen und Behandlungen, die in den Körper eindringen, z. B. eine Operation
K
Katarakt siehe Grauer Star
Kontrastmittel eine für Röntgenstrahlen undurchlässige Substanz (z. B. Jod, Barium), die in der Röntgentechnik zum Sichtbarmachen von Körperhohlräumen verwendet wird
Koronarangiographie Röntgendarstellung der Herzkranzgefäße (Koronarien) nach Injektion eines Kontrastmittels; ermöglicht die Diagnose von Verengungen der Kranzgefäße
Koronarintervention, perkutane Eingriff an den Herzkranzgefäßen (z. B. Einbringen eines Stents, d. h. einer Gefäßstütze) mittels eines Zugangs durch die Haut
L
LASIK/LASEK/PRK spezielle Methoden der Laserbehandlung zur Korrektur von Fehlsichtigkeit
Leukämie Sammelbegriff für Erkrankungen, die durch bösartige Entartung von Zellen des blutbildenden oder des Lymphsystems entstehen
Lymphome Lymphknotenvergrößerungen, die gut- oder bösartig sein können
M
maligne bösartig
Melanom, malignes hochgradig bösartige Entartung der Pigmentzellen der Haut
Meniskus knorplige und bindegewebige Bandscheibe (Zwischengelenkscheibe) im Kniegelenk
MRT Magnetresonanztomographie oder Kernspintomographie, ein bildgebendes medizinisches Untersuchungsverfahren, das ohne Einsatz von Röntgenstrahlung insbesondere Weichteile dreidimensional darstellen kann
Mukoviszidose angeborene Stoffwechselerkrankung mit Beteiligung der Lunge und Bronchien sowie des Gastrointestinaltraktes
Multiple Sklerose Entzündliche und degenerative Erkrankung des zentralen Nervensystems. Entzündungs- und Entmarkungsherde können u. a. zu Symptomen wie Lähmungen, Spastik und Sehstörungen führen.
N
Nasenseptum Nasenscheidewand
O
Ovar Eierstock
P
perioperativ vor, während oder kurz nach einem operativen Eingriff
peripher in der Peripherie, nicht im Zentrum gelegen
Pneumonie Lungenentzündung
Polypen gutartige Wucherungen der Schleimhaut in das Innere von Hohlorganen; kleinere Polypen sind meist beschwerdefrei, größere können die Funktion des jeweiligen Organs einschränken, in seltenen Fällen auch entarten.
Prostata Vorsteherdrüse, an der Spermaproduktion beteiligt
Punktion Entnahme von Flüssigkeiten und Gewebeanteilen aus dem Körper mit einer speziellen Hohlnadel, für diagnostische oder therapeutische Zwecke
R
Rehabilitation Nachbehandlung sowie möglichst umfassende Wiederherstellung der Gesundheit und Leistungsfähigkeit eines durch Krankheit, Geburt oder Unfallfolgen Geschädigten
S
Schlaganfall plötzlich auftretende schwere Durchblutungsstörung des Gehirns
Sonographie Ultraschall
Spiegelung/Skopie Untersuchung mittels Betrachtung
stationär Behandlung im Krankenhaus mit Aufenthalt von über 24 Stunden
Stent Gefäßstütze zur Aufdehnung von Verengungen der Herzkranzgefäße bei fortgeschrittener Arteriosklerose; ein Stent besteht aus einem feinen Drahtgeflecht, das mit Hilfe eines Katheters dauerhaft in die verengte Arterie eingesetzt wird, deren Wand dadurch gedehnt wird, so dass ein Durchfluss offen bleibt.
Strabismus Schielen
T
teilstationär Form der Behandlung, bei welcher der Patient eine gewisse Zeitspanne pro Tag nicht im Krankenhaus verbringt
Totale Endoprothese (TEP) Metall- oder Kunststoffnachbildung oder -überkleidung beider Gelenkenden (meist als Totalprothese), z. B. im Hüft- oder Kniegelenk
Tumor umschriebene Schwellung von Körpergewebe; häufig wird damit eine gut- oder bösartige Neubildung von Körpergewebe gemeint.
U
Ulcus Substanzverlust der Haut oder Schleimhaut, z. B. Magengeschwür
W
Weichteile nichtknöcherne Teile des Körpers: Muskeln, Sehnen, Eingeweide, Organe etc.